@Schwarzlicht: Wenn du deinen anfänglichen Post mit "Die Geschichte das US-Rap anhand seiner Texte:" betitelst und es dann so stark relativieren musst(!), um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, darfst du dich über Kritik nicht beschweren.
Die Kritik kam doch aber schon vor der Relativierung des Originalbeitrags?!
Ich persönlich finde die Relativierung und Erklärung gar nicht schlecht.
Zitat:Und selbst *wenn* die Tendenzen des Rap in Singapur von mir aus anders sind, so mache ich den Fernseher an und sehe genau das was ich beschrieben habe und dies ist was mich eben stört.
Das ist doch ein guter Punkt, oder? Die Präsenz von Hip Hop hat ihren Schwerpunkt doch auf der Vermarktung durch die Medien. Die, die aus "edleren" Motiven ihren tiefsinnigen Hip Hop straight durchziehen, schaffen es doch meist leider gar nicht ins öffentliche Bewusstsein. Also kann eine oberflächliche Einschätzung doch auch nur über das stattfinden, was man geboten bekommt, oder seh ich das falsch?
(Mit einem Zwinkern ^^): "Nur" weil es der heilige, missverstandene und missbrauchte Hip Hop ist, hat man doch nicht die Pflicht, alles, was es in dem Genre gibt bis ins Detail zu kennen, bevor man ein persönliches Urteil drüber abgeben darf, oder? *keineahnung*
Respekt für den, der das fordert. Dann aber auch in allen anderen Bereichen *gumo*
Schwarzlicht schrieb:@Mundilfari: Jetzt langsam klar? Ich denke nicht und wenn ich dich richtig einschätze, wirst du aus Prinzip
a) widersprechen oder
b) den Post löschen oder
c) mich bannen oder
d) nebulöse Andeutungen über dein überlegenes Wissen über diese Musik machen
e) Alternativ bleibt der Hinweis darauf, dass eine Erklärung sinnlos ist bzw. zu lange dauert
f) überhaupt nicht antworten
g) irgendwelche Äußerungen machen, dass der dieser Humor unter deinem Niveau sei
h) oder sagen, das sei nicht witzig
i) Rechtschreibung und Satzzeichen korrigieren
j) Es nicht lesen
And thats where you're wrong, Timmy.
Schwarzlicht schrieb:Ich finde es übrigens interessant, dass ein solcher Schreibstil nie seine Wirkung verfehlt. Alle anderen Posts mit dem Tenor "die Musik ist scheiße" wurden weniger attackiert. Also, obwohl ich die Musik selber höre und nur einen Teil dieser Musik kritisiere den selber die meisten Rap/HipHop-Hörer kritisieren, wird mein Post stärker angegriffen - faszinierend.
Auch bei anderen wird kritisiert, aber dein Text oben war so dermaßen plump, dass das einfach mal raus musste ;-) Dieses recht hochgestochene Gerede dahinter ließ es nur NOCH überheblicher erscheinen.
Schwarzlicht schrieb:schade ist nur, *dass* man so intensiv suchen muss
Muss man eigentlich garnicht. Im US-Sektor fallen einem Leute wie Mos Def, im deutschen wie Curse oder Torch recht schnell in die Hände. Wenn man aber nur die platten Mainstreamrapper sehen WILL, geht das natürlich nur schwer anders. Aber vermutlich würden Gruppierungen wie K.I.Z. bei dir schon als Tiefpunkt gelten *pfeif*
Schwarzlicht schrieb:Was heute abseits des Mainstream passiert, ist eine andere Sache, ich kann darüber nicht viel sagen
Und da sehe ich doch den Fehler. Welche Musikrichtung hat denn die guten Sachen in den Charts? Das ist so gut wie keine. Deshalb ist es müßig und unsinnig das ganze Genre auf die paar prolligen Künstler abzubügeln. Das wäre als ob ich über Künstler wie Manowar den Metal oder Scooter, beim kompletten elektronischen Sektor, definiere. Es funktioniert nicht. Deshalb wirst du wohl verstehen, dass mich dein "Geschichte des US-Rap"-Text arg nervt.
@ aoi
Genau. Weil das "öffentliche Bewusstsein" so relevant für die Betrachtung eines musikalischen Genres ist. Dann sind halt Metaller dauerbesoffene Proleten, Technoten ständig tanzend auf Ecstasy und J-Rocker irgendwelche Schwuchteln im Tuntenkleid.
Niemand erwartet, dass man alles des Genres kennt, aber ein wenig Differenzierung würde gut tun.
"Öffentliches Bewusstsein" sind für mich nicht die Charts, sondern einfach die Auswahl dessen, was im Tv auf den Musiksendern läuft. Ohne Fernseher vielleicht schlecht nachzuvollziehen, aber tatsächlich sind "Metaller dauerbesoffene Proleten, Technoten ständig tanzend auf Ecstasy und J-Rocker irgendwelche Schwuchteln im Tuntenkleid", zumindest solang, bis ihre Präsenz auf den Sendern durch Beliebtheit das Gegenteil "beweist".
Und da hat Hip Hop schlechte Karten. Da läuft selten Torch, Curse oder Mos Def, sondern Aggro-Berlin-Scheiße und Bling-Bling-Hip Hop aus den Usa. D.h. selbstverständlich nicht, dass Hip Hop deswegen allgemein hin als Doof zu bezeichnen ist und darum gehts ja auch nicht. Nur muss sich derjenige, der neben dem "öffentlichen" Hip Hop nur selten anderen hört, ja auch ein Urteil bilden dürfen. Und differenziert ist das freilich. Schwarzlicht hat eindeutig geschrieben, dass er das doof findet, was er auch sieht, und nicht was bei irgendwelchen Undergroundlabels im Schrank steht. *keineahnung*
aoi schrieb:Die Kritik kam doch aber schon vor der Relativierung des Originalbeitrags?!
Gabi: lesen -> verstehen. Der Knackpunkt liegt auf den "musst(!)", das gibt Rückschluss auf seinen ersten Post, der es notwendig macht (ja, genau das bedeutet "musst"), dass er ihn relativiert. Die Notwendigkeit zur Relativierung bedingt also die Angriffsfläche für Kritik. Klar soweit?
Nö. Er musste(!) ihn nicht relativieren. Nicht von sich aus, sondern weil andere sich dran hochgezogen haben. *keineahnung*
Klar soweit?
Anderen mussten sich daran "hochziehen", weil seine erste Ausführung so plump ist, dass sie gar nicht anders zu deuten war. Dementsprechend muss er sich über die Kritik nicht wundern und sich schon gar nicht dermaßen echauvieren. Und wenn er sich genötigt fühlt, sich zu verbessern, räumt er ja auch irgendwo ein, sich einer falschen Wortwahl bedient zu haben.
Ist ja auch wurscht. Mir ging's nur darum, dich darüber aufzuklären, wie ich die Kritik an seinem ersten Post begründet sah. Und nicht eine Kritik an der Relativierung dessen. :3
aoi schrieb:"Öffentliches Bewusstsein" sind für mich nicht die Charts, sondern einfach die Auswahl dessen, was im Tv auf den Musiksendern läuft.
Was idR Zeug aus den Charts ist. *braue*
aoi schrieb:Ohne Fernseher vielleicht schlecht nachzuvollziehen, aber tatsächlich sind "Metaller dauerbesoffene Proleten, Technoten ständig tanzend auf Ecstasy und J-Rocker irgendwelche Schwuchteln im Tuntenkleid", zumindest solang, bis ihre Präsenz auf den Sendern durch Beliebtheit das Gegenteil "beweist".
Aber für wen denn? Realistisch ist das nämlich überhaupt nicht. Demnach ist der Islam auch ganz doll böse, weil das langsam in das "öffentliche Bewusstsein" so eingeht. Aber muss man das als aufgeklärter Mensch so hinnehmen und unreflektiert übernehmen? Ich versteh dich grad nicht *gruebel*
aoi schrieb:Nur muss sich derjenige, der neben dem "öffentlichen" Hip Hop nur selten anderen hört, ja auch ein Urteil bilden dürfen.
Aber wenn das Urteil dann lautet "Hip-Hop besteht nur aus Prollidioten", dann sag ich eben "Du hast dich nicht beschäftigt" *keineahnung* Ich kann mich auch hinstellen, zugucken wie Jugendliche jemanden zusammenschlagen und sagen "Jugendliche sind alle asoziale Schläger". Richtig ist es deswegen doch trotzdem nicht. Wenn man natürlich nicht weiterdenkt dann...
aoi schrieb:chwarzlicht hat eindeutig geschrieben, dass er das doof findet, was er auch sieht, und nicht was bei irgendwelchen Undergroundlabels im Schrank steht.
Er hat aber auch einen Text verfasst, der für etwas repräsentativ sein soll, speziell für die Geschichte des Raps. Und wenn man da nur mit reichen, heuchlerischen Prollrappern kommt, ist das natürlich eben dies nicht. Dann nenne ich das Blödsinn und Polemik. *keineahnung*
Deimos schrieb:Ist ja auch wurscht. Mir ging's nur darum, dich darüber aufzuklären, wie ich die Kritik an seinem ersten Post begründet sah. Und nicht eine Kritik an der Relativierung dessen. :3
Irre. Wenn ich dich nicht hätte. *knicks*
Zitat: Was idR Zeug aus den Charts ist.
Nicht zwangsläufig, nein.
Zitat:Aber für wen denn? Realistisch ist das nämlich überhaupt nicht. Demnach ist der Islam auch ganz doll böse, weil das langsam in das "öffentliche Bewusstsein" so eingeht. Aber muss man das als aufgeklärter Mensch so hinnehmen und unreflektiert übernehmen? Ich versteh dich grad nicht
Deshalb auch, mit Wiederholungen, "öffentliches Bewusstsein". Das ist sowas wie "Gesellschaft" oder "System". Nicht an einzelnen Personen greifbar, deshalb abstrakt und deshalb auch meist unaufgeklärt im Urteil. Tut mir leid, wenn du mich da nicht verstehst. Ist trotzdem so. *keineahnung*
Zitat:Er hat aber auch einen Text verfasst, der für etwas repräsentativ sein soll, speziell für die Geschichte des Raps. Und wenn man da nur mit reichen, heuchlerischen Prollrappern kommt, ist das natürlich eben dies nicht. Dann nenne ich das Blödsinn und Polemik
So gehst du doch nur ran, weil es um Hip Hop geht und es dich persönlich nervt, dass Leute gerade darüber schnelle und oberflächliche Urteile haben, oder? Wenn jeder Satz, der oberflächlich gesprochen oder geschrieben wird, verboten würde, wäre das Forum fast leer und die Menschen stumm. *polemisier* :B
Wenn er schreibt, dass Ami-Hip-Hop nur vom-Ghetto-zum-Champus-Gehabe ist, kann man das eben mit Absicht falsch verstehen und sich drüber aufregen, dass es Undifferenziert ist, oder es so verstehen, wie es gemeint ist - bezogen auf das öffentliche Bild bzw. Klischee
aoi schrieb:Wenn er schreibt, dass Ami-Hip-Hop nur vom-Ghetto-zum-Champus-Gehabe ist, kann man das eben mit Absicht falsch verstehen und sich drüber aufregen, dass es Undifferenziert ist, oder es so verstehen, wie es gemeint ist - bezogen auf das öffentliche Bild.
Und damit sind wir natürlich der Wahrheit wieder ein Stück näher gekommen. Top! Wenn jede öffentliche Diskussion so geführt würde, wie du es für legitim hältst, wäre Homosexualität beispielsweise immer noch eine behandlungswürdige Krankheit, denn der öffentliche Konsens war ja mal so und da gibt's dann ja auch nichts dran auszusetzen, wa? öÖ
aoi schrieb:Irre. Wenn ich dich nicht hätte. *knicks*
Wenn Du mich offensichtlich missverstanden hast, kann ich Dir ja wohl ein wenig auf die Sprünge helfen, oder?