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Bei uns wurde überlegt, ob wir das Geschäft früher schließen, allerdings besteht hier gerade keine unmittelbare Gefahr.
Die Bahn hat jetzt Strecken gesperrt: Bitterfeld-Dessau und Weißenfels-Zeitz, vorraussichtlich bis 09.06.
Südlich der Salle stagniert der Pegel allerdings langsam. An der Saale ist es noch "gut" getroffen, die Gebiete um die Elbe haben es noch schlimmer erwischt.
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Update:
Laut mz-web.de wird der Grimmritzer Damm aufgegeben, da die Gefahr zu Hoch ist. Teile der Neustadt werden bereits evakuiert.
Hoffentlich entspannt sich die Lage bald wie in Weißenfels und Zeitz...
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Braucht jemand eine Unterkunft? Ich krieg hier 2 Leute unter, gerne auch mit Miez.
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Google Maps mal nützlich ...
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Zitat:13:34 Uhr, Halle: Gimritzer Damm wird aufgegeben
Der Gimritzer Damm droht auf der gesamten Länge wegzubrechen, alle Einsatzkräfte verlassen das Areal, berichtet TV Halle. Der Damm wird aufgegeben, die Gefahr für die Einsatzkräfte sei einfach zu groß.
Zitat: 14:17 Uhr, Halle: Damm noch nicht aufgegeben: Der Gimritzer Damm in Halle ist nach Informationen der MZ-Lokalredaktion Halle noch nicht aufgegeben.
Ja was denn nun? :-P
Also hinterm Gimrizter Damm steht schon einiges unterwasser (dieser Park da)....ich schätze nicht dass es gänzlich aufgegeben wird, man wird eher kontrolliert Wasser ablassen. Außerdem wurde ein 2. Auffangwall aus Sandsäcken errichtet.
die Sandsäcke von der Füllstation Hubertusplatz wurden/werden anscheinend weniger gebraucht...da standen ne menge Lkw alle fertig beladen einfach rum und haben gewartet.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;-)
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Sieht am Markt ähnlich aus. Helfer werden erstmal keine gebraucht, es wird mehr gewartet als geschippt. Aber noch mehr Sandsäcke halten die Dämme eh nicht aus, schätze ich...
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...das Wasser geht ja nun zum Glück weiter zurück.
Wir wohnen direkt (am Damm) an der Weißen Elster in Thüringen. Ich sag Euch, das war nicht lustig. Unsere FFW und Helfer haben hier echt n Wunder vollbracht. Wir scheinen der einzige Ort zwischen Greiz und Zeitz zu sein, der nicht abgesoffen ist.
Es war sooo knapp.
Unser Haus wär weg gewesen, wenn es nen Tag länger geregnet hätte.
Und wir können echt froh sein, dass unsere Elster sich schnell wieder zurück in ihr Bett verzogen hat, denn noch länger hätten die Schwachstellen nicht gehalten.
Anfang der 80-iger war der Ort schon mal Land unter...
Es ist ein komisches Gefühl, wenn man verschont wurde. Irgendwie traut man sich nicht richtig die Erleichterung zu zeigen, weil es ja schließlich "gleich nebenan" Leute gibt, die man auch teilweise kennt, denen das Wasser die Häuser verwüstet hat...
p.s.: ...ein Gutes hat das Hochwasser aber...das blöde "Dorffest" ist ins Wasser gefallen.
(Ich bin halt eigentlich Großstadtmensch aus Halle und komme mit der Kleinstadt-/Dorfmentalität nicht so zurecht.)
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WickedWitch,'index.php?page=Thread&postID=564001#post564001' schrieb:Es ist ein komisches Gefühl, wenn man verschont wurde. Irgendwie traut man sich nicht richtig die Erleichterung zu zeigen, weil es ja schließlich "gleich nebenan" Leute gibt, die man auch teilweise kennt, denen das Wasser die Häuser verwüstet hat...
Hm, das kann ich gut verstehen, würde mir wohl ähnlich gehen. Vielleicht hilft's, sich irgendwo zu engagieren und denen, die betroffen sind, zu helfen. Die sind sicher für jede helfende Hand dankbar.
In Halle hat sich die Lage ja nun auch entspannt. Das öffentliche Leben läuft (fast) wieder in geordneten Bahnen und es fahren wohl sogar wieder Trams über den Gimritzer Damm. Ich hoffe, das war's dann erstmal mit Hochwasser für die nächsten (mindestens) 100 Jahre. *beten*
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Helfen und engagieren versteht sich ja von selbst! ...es geht aber nicht darum, wie ich mich besser fühlen könnte. Helfen sollte niemals geschehen damit es einem selber besser geht, sondern dem der die Hilfe braucht/bekommt.
Was in mir ein komisches Gefühl entstehen läßt sind die verzweifelten Gedanken "Warum ich und nicht mein Gegenüber?!" die manch Betroffener hat. Es fühlt sich scheinheilig an, wenn man dann (echte!) Anteilnahme zeigt.
Es ist so verrückt, wie schnell auf einmal von all dem Bangen, Hoffen, Zerstören und Verlieren auf den Straßen nix mehr zu sehen ist...und alles einfach weiter geht, wie gewohnt.
Allerdings erlebe ich hier auch dieses oft beschriebene Gemeinschaftsgefühl. Wir wohnen noch nicht lange hier und nun kommt man mit Nachbarn ins Gespräch, in dem man aufrichtig an einander Interesse hat. Ich glaube die Aufrichtigkeit ist es, die so gut tut. Im Gegensatz zu dem sonst oft vorherrschendem small talk-Gewäsch... *sinnier*
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WickedWitch,'index.php?page=Thread&postID=564005#post564005' schrieb:Helfen und engagieren versteht sich ja von selbst! ...es geht aber nicht darum, wie ich mich besser fühlen könnte. Helfen sollte niemals geschehen damit es einem selber besser geht, sondern dem der die Hilfe braucht/bekommt.
So war das auch gar nicht gemeint. ;-) Aber solche Gedanken helfen letztendlich keiner von beiden Seiten und Helfen ist dann die wahrscheinlich positivste - weil produktivste - Art der "Ablenkung".
Und so selbstverständlich scheint das leider nicht zu sein, bei all denen, die die Gelegenheit lieber genutzt haben, um ihr privates Fotoalbum mit Bildern von vollgelaufenen Straßen und Sandsäcke schleppenden Helfern zu füllen, statt selbst anzupacken. Oder auf den Deichen spazieren gegangen sind. *o_O* Manche Menschen werde ich nie verstehen... *kopfschuettel*
Aber ich find's interessant, wie sich der Ruf der "Generation Facebook" innerhalb weniger Tage zum Positiven verändert hat. Es sind ja zum Glück nicht alle Menschen schlecht... :-)
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