10-22-2008, 02:30 PM
Am 24. Oktober 2008 erscheint das beschwingte 13. Album der mittlerweile 4 Herrschaften von THE CURE ...
01 UNDERNEATH THE STARS
02 THE ONLY ONE
03 THE REASONS WHY
04 FREAKSHOW
05 SIRENSONG
06 THE REAL SNOW WHITE
07 THE HUNGRY GHOST
08 SWITCH
09 THE PERFECT BOY
10 THIS. HERE AND NOW. WITH YOU
11 SLEEP WHEN I’M DEAD
12 THE SCREAM
13 IT’S OVER
4:13 DREAM ist nun doch keine Doppelveröffentlichung geworden. Die weitaus dunklere Schwesterplatte soll im Frühjahr 2009 erscheinen.
Spiegel-Online vom 21.10.2008 : Nur wenige Gruppen wurden an dieser Stelle so häufig erwähnt wie The Cure, die große Liebe. Nachdem sich der Autor dieser Zeilen im Jahr 1984 mit dem Kauf von Bruce Springsteens "Born In The U.S.A" erstmals dazu entschied, "richtige" Musik zu hören, erwarb er 1985 statt der Cure-LP "The Head On The Door" lieber "Dream Into Action" von Howard Jones. Natürlich ein Fehler, denn die wunderbar trostlosen, einfarbigen Stücke von Robert Smith machten das Überleben in stürmischen Zeiten etwas leichter. Selbst heute, mehr als 30 Jahre nach der Bandgründung, ist der verhangene Zauber von The Cure ungebrochen: Das beste und depressivste Cure-Album "Pornography" wird dieser Tage in der beliebten Japan-Edition wiederveröffentlicht, die Band spielt dreistündige Konzerte, die mit "Fire In Cairo" oder "Killing An Arab" enden, und das neue Album "4:13 Dream" beginnt mit "Underneath The Stars" so elegisch, ausufernd und grandios wie seinerzeit "Disintegration" oder "Bloodflowers". "The Only One" spielt noch einmal mit der Leichtigkeit von "Just Like Heaven", während knappere, robustere Songs wie "Freakshow" Smith auch weiterhin nicht so gut zu Gesicht stehen. In "The Real Snow White" dagegen gelingt Robert Smith die Symbiose aus Tristesse und Ausgelassenheit, fast scheint es, als wäre er für Momente zum Realisten geworden: "I made a promise to myself/ I wouldn’t start with anyone else/ Well, you know how it is/ And these promises made/ In the heat of the moment/ They’re made to be broken in two.” Auch das unheilvoll leiernde "The Scream” stößt schnell auf die Risse im Fundament: "Your eyes are too bright." Und später: "And your smile is gone." Eigentlich erstaunlich, dass "4:13 Dream" nicht mit einem Runterzieher, sondern mit dem hübsch lärmenden "It’s Over" endet: "Oh, I can’t do this anymore", murrt Smith zum Abschied. Gut, dass er für uns nochmal eine Ausnahme gemacht hat.
01 UNDERNEATH THE STARS
02 THE ONLY ONE
03 THE REASONS WHY
04 FREAKSHOW
05 SIRENSONG
06 THE REAL SNOW WHITE
07 THE HUNGRY GHOST
08 SWITCH
09 THE PERFECT BOY
10 THIS. HERE AND NOW. WITH YOU
11 SLEEP WHEN I’M DEAD
12 THE SCREAM
13 IT’S OVER
4:13 DREAM ist nun doch keine Doppelveröffentlichung geworden. Die weitaus dunklere Schwesterplatte soll im Frühjahr 2009 erscheinen.
Spiegel-Online vom 21.10.2008 : Nur wenige Gruppen wurden an dieser Stelle so häufig erwähnt wie The Cure, die große Liebe. Nachdem sich der Autor dieser Zeilen im Jahr 1984 mit dem Kauf von Bruce Springsteens "Born In The U.S.A" erstmals dazu entschied, "richtige" Musik zu hören, erwarb er 1985 statt der Cure-LP "The Head On The Door" lieber "Dream Into Action" von Howard Jones. Natürlich ein Fehler, denn die wunderbar trostlosen, einfarbigen Stücke von Robert Smith machten das Überleben in stürmischen Zeiten etwas leichter. Selbst heute, mehr als 30 Jahre nach der Bandgründung, ist der verhangene Zauber von The Cure ungebrochen: Das beste und depressivste Cure-Album "Pornography" wird dieser Tage in der beliebten Japan-Edition wiederveröffentlicht, die Band spielt dreistündige Konzerte, die mit "Fire In Cairo" oder "Killing An Arab" enden, und das neue Album "4:13 Dream" beginnt mit "Underneath The Stars" so elegisch, ausufernd und grandios wie seinerzeit "Disintegration" oder "Bloodflowers". "The Only One" spielt noch einmal mit der Leichtigkeit von "Just Like Heaven", während knappere, robustere Songs wie "Freakshow" Smith auch weiterhin nicht so gut zu Gesicht stehen. In "The Real Snow White" dagegen gelingt Robert Smith die Symbiose aus Tristesse und Ausgelassenheit, fast scheint es, als wäre er für Momente zum Realisten geworden: "I made a promise to myself/ I wouldn’t start with anyone else/ Well, you know how it is/ And these promises made/ In the heat of the moment/ They’re made to be broken in two.” Auch das unheilvoll leiernde "The Scream” stößt schnell auf die Risse im Fundament: "Your eyes are too bright." Und später: "And your smile is gone." Eigentlich erstaunlich, dass "4:13 Dream" nicht mit einem Runterzieher, sondern mit dem hübsch lärmenden "It’s Over" endet: "Oh, I can’t do this anymore", murrt Smith zum Abschied. Gut, dass er für uns nochmal eine Ausnahme gemacht hat.

